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- 07.10.2011 - Quantett Johannes Kobelt - „fabulös tabulos“
- 02.10.2011 - Kultur Südthurgau - Tage der Kultur Südthurgau
- 02.09.2011 - Duo Schön & Gut - Poetisches Cabaret
- 13.5.2011 - Paul Camilleri - Schweizer Blues-Rock
- 19.3.2011 - Maria Becker - Memorien - MZH Dammbühl
- 26.2.2011 - Simon Enzler - "Phantomscherz" - Vereinshaus
- 05.11.2010 - SingSong Chor + Band - "Tour-gau" - MZH Dammbühl
- 01.10.2010 - La Lupa & Walther Giger - "Suonate campane" - MZR Dammbühl
- 03.09.2010 - Familie Schwörer-Ammann - Top to Top " Unterwegs für den Umweltschutz" - Vereinshaus
- 27.06.2010 - Irish Open Air - „Bow Triplets“ - Weierhausgarten
- 08.05.2010 - Dodo Hug mit Band - Kreis - MZH Dammbühl
- 26.03.2010 - Philipp Fankhauser - Blues Konzert Love Man Riding - MZH Dammbühl
- 05.02.2010 - Bea von Malchus - Die Nibelungen - MZH Dammbühl
- 21.11.2009 - Evelyne Binsack - In 2 Sekunden um die Welt - MZH Dammbühl
- 25.09.2009 - Ferruccio Cainero - „Caineriade“ - MZR Dammbühl
- 22.05.2009 - Uta Köbernick - „Sonnenscheinwelt“ (Lieder-Texte-Kabarett) - MZR Dammbühl
- 09.04.2009 - Peach Webers - „Peachfideel“ - MZH Dammbühl
- 20.02.2009 - Dona Generosa - Würzige Geschichten aus dem Alltag in der Bibliothek Wängi - Bibliothek
- 28.11.2008 - Lonely Rider - Edi Aschwanden reitet durch den Norden Neuseelands - Vereinshaus
- 25.10.2008 - ROUGH - ROUGH in Wängi - Vereinshaus
- 07.09.2008 - Adolf Dietrich - Thurgauer Maler(Diavortrag von H.-U. Wepfer) - MZR Dammbühl
- 21.06.2008 - Wängi mit "The Dusa Orchestra" - Open-Air Konzert - Weierhaus
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07.10.2011 |
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QUATETT JOHANNES KOBELT
„fabulös tabulos“ im MZR Dammbühl
Frech, mitreissend und äusserst humorvoll spielte das Quantett Johannes Kobelt in Wängi. Das Publikum war begeistert.
«Fabulös tabulos» ist nicht einfach das zwölfte Programm von drei Vollblutmusikern, die seit vier Jahrzehnten auf der Bühne stehen und dem Publikum Melodien und Rhythmen mit mehr als 20 Instrumenten vorspielen. Die Musik vom Johannes Kobelt Quantett ist längst schon Kult und die Eigenkreation «Quantett» ist in der Musikwelt zum Begriff geworden. Ein Ensemble, das zu dritt im gleichen Konzert mehr als 20 Instrumente und mindestens fünf verschiedene Musikarten spielt, ist ein «Quantett.»
Über 70 Besucherinnen und Besucher kamen am vergangenen Freitagabend auf Einladung der w.u.k. im Mehrzweckraum Dammbühl auf ihre Rechnung. Mit Zwischenrufen und tosendem Applaus nach verschiedenen Stücken zeigte das Publikum immer wieder seine totale Begeisterung.
Vreneli und Steinerchilbi
Katharina Kobelt, Adrian Bodmer und Johannes Kobelt brachten verschiedene Musikarten und –Stile nicht etwa durcheinander, sondern in einer ausgewogenen, bunten Mischung in mehr als 20 Stücken zur Darstellung. Bereits der Anfang mit den mehr oder weniger bekannten Schweizermelodien liess immer wieder aufhorchen. War das jetzt nicht das «Vreneli ab em Guggisbärg» oder gar die «Steinerchilbi» die melodiös durchschimmert? Es folgten russische, ungarische und klassische Stücke, wie gewohnt auf «quentettische» Art, lustvoll, virtuos, witzig und höchst einfühlsam und fast poetisch. Zwischendurch auch leicht schräg, doch immer passend und auf höchstem Niveau.
Von Bach bis New Orleans
Wenn die Interpreten ihre zum Teil sehr alten Instrumente vorstellten ging jeweils ein Raunen durch die Zuschauerreihen. Niemand zweifelte an der Aussage von Johannes Kobelt, der augenzwinkernd erklärte, dass dieser Kontrabass vor 320 Jahren eigens für ihn gebaut worden sei. Wenn Adrian Bodmer sachte und gefühlsvoll seine 430 Jahre alte venezianische Gitarre streichelte, schien für einen ganz kleinen Moment die Zeit still zu stehen.
Mit einer 250– jährigen Tanzmeistergeige überraschte Katharina Kobelt die Gäste. Mit dem Querschnitt durch die Klassik und den groovigen Jazz zeigte das Quantett mit welcher musikalischen Vielfalt und Können sie auch diese Musikart perfekt beherrschen. Ein fast nicht enden wollender Applaus beendete den besonderen Abend.
Autorin: Ruth Bossert (Text und Foto) |
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02.10.2011 |
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KULTUR SÜDTHURGAU
Tage der Kultur Südthurgau in der Bibliothek Wängi
Anlässlich der Kulturtage Hinterthurgau öffneten am vergangenen Sonntag sämtliche Bibliotheken der Region ihre Türen und luden zum Apéro ein. – In Wängi nahmen verschieden Künstler und Kulturschaffende die Gelegenheit wahr, ihr Schaffen einem grösseren Publikum näher zu bringen.
So startete der Vormittag mit einem Platzkonzert des Musikvereins Alpenrösli, welcher die Zuhörer mit lüpfigen und beschwingten Melodien auf den Anlass einstimmte. Beim anschliessenden Apéro in der Bibliothek konnten die Werke von Peter Krieg, Kunstmaler aus Wängi, bewundert werden, und es bot sich Gelegenheit mit dem Künstler ins Gespräch zu kommen.
In einem Kurzreferat stellte sich Wängi und Kultur, kurz w.u.k., vor. Markus Schmitter gewährte Einblick in die Tätigkeit unseres lokalen Veranstalters von Kleinkunstanlässen. Unter anderem wurde der Vorstand vorgestellt und die zahlreichen Interessierten erfuhren, wie und wo w.u.k. die Künstler findet und engagiert, welche für ein abwechslungsreiches kulturelles Jahresprogramm sorge. Natürlich wurde auch auf den kommenden Freitag auf das Konzert vom Quantett Johannes Kobelt hingewiesen.
Im Anschluss daran erwartete die Gäste die Darbietung aus einer Kunstsparte, die bis dahin wohl vor allem dem jüngeren Publikum bekannt gewesen sein dürfte: Poetry-Slam mit Damian Funk (recht im Bild), Kantischüler aus Wängi und Mathieu Heinz, zusammen "GSA Gegensprechanlage". Ganz locker trugen die beiden ihre selbstgeschriebenen Texte vor; oft kritisch, aber auch heiter, rasant, lebendig, ein wenig schräg und immer wieder überraschend. Zum Schluss wurde noch die Gewinnerin des w.u.k.-Wettbewerbes ausgelost: Vreni Roth durfte einen Gutschein für zwei Eintritte zu einer beliebigen Veranstaltung entgegennehmen.
Dass Kultur – unabhängig in welcher Form – Farbe in unser Leben zu bringen vermag, hat dieser Sonntag einmal mehr gezeigt. Gönnen wie uns doch ab und zu einen solchen Farbtupfer; sei es mit dem Besuch eines Konzertes, einer Ausstellung, eines Theaters oder mit einem guten Buch!
Das Bibliotheksteam und w.u.k – Wängi und Kultur
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02.09.2011 |
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DUO SCHÖN & GUT
Poetisches Cabaret im MZR Dammbühl
w.u.k. präsentierte das Duo „schön & gut“
Der Mehrzweckraum der Dammbühlhalle hätte schon noch ein paar Interessierte mehr fassen können... Nichtsdestotrotz gaben Anna-K. Rickert und Ralf Schlatter in ihrem poetisch-politischen Kabarett vor den vierzig Gästen alles, und die teilweise leeren Stuhlreihen symbolisierten die Weite des Meeres, als sich Frau Gut als Tochter eines Matrosen mit Herrn Schön zusammen auf hoher See befand. Mit ihnen die kranzverdächtige Kuh Ida. Aber was ums Himmels Willen hat eine Kuh auf einem Schiff verloren?
Die Sache klärt sich auf: Es geht noch ein paar Tage bis zur Jurierung der schönsten Kuh im Berner Oberländer Dorf Grosshörstetten. Frau Gut, Tochter eines Matrosen aus Hamburg, zieht ihr Erbstück Ida zur Viehschau des Dorfes. In deren Vorfeld treten die ganze Korruptionsbereitschaft der Preisrichter, Tendenzen zu Ausländerfeindlichkeit und Machtmissbrauch zu Tage. Um die Zeit zu überbrücken, begibt sich Frau Gut auf virtuelle Seefahrt, umschifft mit Wortwitz und schauspielerischer Ausdruckskraft alle Klippen und zieht Metzgermeister und Preisrichter Schön gleich mit ins Boot, wo der Ukulelenkasten schon mal zum heftig umkämpften Fisch wird.
Herrlich für die Zuschauer, wie sich in witzigen Wortgefechten und stürmischen Wortspielen für Frau Gut und ihre Kuh Ida alles zum Guten wendet. Nicht umsonst schrieb das Langenthaler Tagblatt im März 2010, Sprache werde zur Kunst, wenn sie so zelebriert werde wie von „schön & gut“. Alle Zuschauer und Zuschauerinnen betonten, dass sie den Abend, an dem viel gelacht wurde, sehr genossen hätten.
Für w.u.k. Wängi: R.R. |
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13.5.2011 |
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PAUL CAMILLERI
Schweizer Blues-Rock im MZR Dammbühl
Direkt, wuchtig und roh, druckvolle Bluesrocksongs mit ausufernden
Improvisationen. Kerniger Bluesrock mit jugendlichem Gesicht, hie
und da in Alternative und Hardrock ausbrechend. Und immer mit virtuoser Fingerfertigkeit dargeboten. Vielen Schülern aus Wängi ist Paul Camilleri als Musiklehrer in bester Erinnerung.
www.paulcamilleri.com |
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19.3.2011 |
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Maria Becker liest aus ihren Memorien im MZR Dammbühl
ruth bossert
wängi. Das von einer Tischlampe erleuchtete Podest gleicht vor den schweren, schwarzen Vorhängen einer kleinen Bühne. Im spärlich erleuchteten Mehrzweckraum der Dammbühlhalle nehmen rund 50 Personen im Halbkreis um die Bühne Platz. Maria Becker sitzt auf einem Polstersessel, etwas zusammengesunken, und liest in ihrem Buch. Die Schauspielerin, die vor einem Jahr ihren 90. Geburtstag feiern konnte, sieht so aus, wie man sie seit Jahrzehnten kennt. Ein paar graue Strähnen umrahmen ihr dezent geschminktes Gesicht. Das Publikum wartet muckmäuschenstill, bis sie aufblickt und einen Hauch von einem Lächeln zeigt. Maria Becker ist auf Einladung der Vereinigung «Wängi und Kultur» und der Bibliothek Wängi gekommen, um aus ihren Memoiren zu lesen.
Den Klassikern verpflichtet
Maria Becker wurde 1920 in Berlin geboren. Nach der Scheidung ihrer Eltern wuchs sie bei ihrer Mutter auf, wurde mehrheitlich von ihrer Grossmutter betreut und lebte zwischen ihrem zehnten und dreizehnten Lebensjahr auf der Nordseeinsel Juist, wo sie das erste Mal Theater spielen durfte. Mehrmals äusserte sie sich in Wängi über diese glücklichen Jahre. Zurück in Berlin musste sie diese Stadt, die im Banne Hitlers stand, via Prag verlassen. Als Jüdin durfte ihre Mutter nicht mehr arbeiten und emigrierte nach Wien, liess später Tochter Maria und Grossmutter nachkommen. 1938 wanderte Maria Becker nach Zürich aus. Die nächsten sechs Jahrzehnte waren erfüllt von einer grossen Karriere als Schauspielerin.
Sich selbst geblieben
Fast zwei Stunden liest die 91-Jährige aus ihrem Buch, zeigt keine Ermüdungserscheinungen. Plötzlich klappt sie das Buch zu und spricht direkt ins Publikum: «Mein Buch trägt zwar den Titel <Schliesslich ist man doch jeden Abend ein anderer Mensch>. Ich muss Ihnen aber sagen, ich bin immer mich selbst geblieben. Ich habe gelernt, dass man mit Theater nicht die Welt verändert, höchstens sich selbst.» Den langen, warmen Applaus nimmt die grosse Dame lächelnd entgegen.
Erschienen in der Thurgauer Zeitung vom 22. März 2011
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26.2.2011 |
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Simon Enzler, Phantomscherz im Vereinshaus
Wie schon Jahre zuvor – als damals noch unbekannter Künstler – begeisterte Simon Enzler mit dem Programm „Phantomscherz“ auch diesmal die Zuhörer im ausverkauften Vereinshaus in Wängi.
Wir freuen uns bereits auf das nächste Mal...
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05.11.2010 |
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Konzert "TOUR-GAU" vom SingSong Chor in Wängi
Wenn mehr Akteure, welche sich für den Bühnenauftritt vorbereiten, in der Mehrzweckhalle anwesend sind als Helfer vom w.u.k. (Wängi und Kultur), dann muss etwas Besonderes auf dem Plan stehen.....
50 Sänger und Sängerinnen der weiteren Region, herausgeputzt in schwarz-rot, boten bald ein farbenprächtiges Bild auf der Bühne und den 260 Zuhörern in der Dammbühlhalle in Wängi ein Chorkonzert vom Feinsten.
Harmonische Klänge von Abbas "Fernando" über Claptons "Knocking on heaven's door" bis zu Gotthards "Heaven" und anderen zur Chorversion arrangierten Klassikern liessen rasch eine lebendige Atmosphäre entstehen. Das gut rhythmisierte Programm bot aber auch Beschauliches wie ein schottisches Abschiedslied oder das berndeutsche "Stets i Truure muess i läbe". Jeder Titel war mit Liebe zum Detail vom grossen Chor einstudiert worden und man sah den Männern und Frauen die Freude am Singen an.
Musikalisch begleitet wurden die Lieder von vier Musikern und dirigiert von Andy Raas, welcher nicht nur den Chor, sondern auch das Publikum zwei Stunden lang humorvoll durch den Abend führte. Neben Keyboard, Gitarre, Bassgitarre und Schlagzeug zeigte hin und wieder ein Chormitglied seine Musikalität an Querflöte oder Handorgel, oder es outete sich als stimmgewaltiger und ausdrucksstarker Solosänger, wer zuvor noch zahm und brav in den Reihen der Sängerkollegen gestanden hatte.
Das Publikum pfiff und klatschte wie an einem Rockkonzert vor Begeisterung. Zum Schluss gab es "standing ovations" und einige dem Chor durch hartnäckiges Klatschen entlockte Zugaben.
Das Motto für diesen tollen Abend war klar:
Es fegt, es fetzt, es swingt, wenn der Sing-Song-Chor singt!
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01.10.2010 |
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La Lupa und Walther Giger mit „Suonate Campane“ – Es läuten die Glocken im MZR Dammbühl
Ein etwas düsteres Bild mit einem Gestänge voller kleiner Glocken, Herr Giger, der Begleiter an der klassischen Gitarre und eine Sängerin in einem nachtblauen, schlichten Taftkleid (allerdings mit weit ausladenden Ärmeln bis weit unter die Kniekehlen, innen gelb gefüttert und im Scheinwerferlicht funkelnd, von der Form her an Glocken erinnernd), so präsentierte sich das Bühnenbild den rund 40 Zuschauern im Mehrzweckraum über den ganzen Auftritt.
Schillernd die "La Lupa": Auf dem Kopf eine sehr gewagte Kreation, ein Licht reflektierendes Metallgebilde in angedeuteter Glockenform. Ein klares Gesicht, umrahmt von grellroten Haaren.....Wie üppig die Dekoration auch ausfällt, es ist diese Klarheit des Gesichtes, die eigenartig fasziniert.
La Lupa beherrscht alle Facetten einer Schauspielerin, erzählt einmal nüchtern profan, wie sich die Legierung für einen Glockenguss zusammensetzt und gleich darauf leidenschaftlich wild skurrile, teilweise schauerliche Geschichten rund ums Thema. Immer der passende Gesichtsausdruck, ob sie von bösen Mönchen erzählt, welche Menschen unter wuchtige Glocken steckten und dort verhungern liessen oder einem chinesischen Kaiser, der ein Jungfrauenopfer verlangte, um den Klang einer Glocke zu verfeinern.
Manchmal war La Lupa mehr Schauspielerin, manchmal mehr Sängerin mit wunderbar kraftvoller, ausdrucksstarker Stimme.
Ihr Auftritt war oft auch poetisch, tiefgründig, feinsinnig, oder sie wirkte wie die Spielfigur in einer Musikspieldose mit lebensgrossen Figuren, wenn sie sich langsam und steif um sich selber drehte.
Mit dieser Aufführung brachte w.u.k. ein anspruchsvolles Programm für ein anspruchsvolles Publikum nach Wängi.
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03.09.2010 |
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Abenteurer-Familie Schwörer am 3. September im Vereinshaus
Vor etwas mehr als zehn Jahren wanderten Sabine Ammann aus Jakobstal bei Wängi und der Bündner Dario Schwörer von Sargans zu Fuss nach Wängi,
um zu heiraten, dann geradewegs weiter auf dem Pilgerweg nach Santiago de Compostela ...
Monatelang Zeit, um miteinander ins Gespräch zu kommen, im Gespräch zu bleiben, neue Ziele zu visionieren. Zum Beispiel, per pedes und Velo
durch die Schweiz zu "reisen" mit dem Ziel, in jedem Kanton nur mit Muskel- Wind und Sonnenkraft den höchsten Punkt zu erklimmen. (TOP TO TOP
Switzerland) So quasi als Vorübung für das noch viel grössere Vorhaben, nämlich als Botschafter für umweltfreundliche Energie und Klimaschutz
auf allen Kontinenten der Welt die höchsten Gipfel zu erklimmen, Ideen zum Thema "umweltfreundliche Energien" zu sammeln und Menschen zu helfen.
Sie hielten in Schulzimmern Vorträge und sammelten an Stränden und in Basislagern in den Bergen Abfälle, immer mit tatkräftiger Unterstützung von Einheimischen.
Aus geplanten vier Jahren in der Fremde wurden unterdessen schon sieben! Und aus zwei sich innig Liebenden (Dario bescheinigte seiner Sabine zu Beginn
des Vortrags, für ihn die beste aller Frauen zu sein!) eine fünfköpfige Familie. Dass so ein Leben nicht immer leicht ist, das bestätigte uns das Paar
mit eindrücklichen Beispielen und der Schilderung von schwierigen Situationen, die es zu bewältigen gab: Stürme? Defekte Maststage? Geldsorgen?
Sponsorensuche? Krankes Kind?
Bis jetzt haben sie jedes Problem lösen können. Dario hat nämlich immer einen gut durchdachten Plan A. Passt dieser nicht, so schmiedet er in Kürze Plan B,
dann halt Plan C usw. So haben die Schwörers bis jetzt alle tückischen Klippen umschiffen können und haben den über hundert Zuhörerinnen und Zuhörern im
Vereinshaus mit ihrem spannenden Reisebericht eine grosse Freude bereitet.
Fortsetzung folgt ...
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27.06.2010 |
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Irish Open Air mit „Bow Triplets“ im Weierhausgarten
Sind wir denn in den Ferien? Strahlender Sonnenschein und lockere Stimmung schon am frühen Sonntagmorgen and english everywhere…….
Nein, ganz ferienmässig ging es doch nicht zu und her, denn es gab noch einiges zu tun, um dem Publikum in ein paar Stunden wiederum eines dieser grossartigen und gern besuchten Open Airs zu bieten, welche in den letzten Jahren zu einer beliebten Tradition zum Saisonschluss von w.u.k. geworden sind.
Die Organisation so eines Anlasses ist recht aufwändig: Am Vortag wurden Tische, Bänke und Podeste herangeschleppt und am Sonntag die Infrastruktur für Essen und Trinken, Dekomaterial und alles für die Technik. Zwei Stunden vor dem Konzert führten die Musiker den Soundcheck durch und gaben uns einen ersten Eindruck von ihrem Können.
Die Kulisse hätte nicht schöner sein können, als Brendan Wade aus Irland, Heidi Sigfalk aus Deutschland und Stef Sigfalk aus Schweden loslegten: Unter hoch gewachsenen Laubbäumen vor einem Seerosenteich mit Bogenbrücke aus Holz, wie von Monet gemalt, fidelten, dudelten und flöteten die drei irische Volksmusik, dass es den Zuhörern ans Herz ging. Lebendig und virtuos sangen sie irische, keltische Lieder von Liebe, von Zeiten der Not, aber auch von Hoffnung, als es den Iren schlecht ging und viele nach Übersee auswanderten. Zahlreiche Instrumente wie Dudelsack, Bratsche, Geige und Flöte kamen zum Einsatz. Je nach Rhythmus sassen die Leute eher träumend da oder tanzten mit. Entspannte Gesichter, wohin man auch blickte…..
Über hundert Leute waren gekommen, haben die Musik genossen und viele von ihnen ein feines Irish Stew oder einen Salatteller. Wir sind Frau Ursula Sulzer vom Weierhaus (das übrigens im Mittelalter eine Burg war, in welchem der berühmte Minnesänger Burkart von Wengen, der auch in der Manessischen Liederhandschrift aufgeführt ist, gelebt hat) sehr dankbar, dass sie uns Gäste in ihrem Privatgarten mit der einmaligen Athmosphäre sein liess.
Dieser letzte Sonntag im Juni 2010 wird allen Besuchern in bester Erinnerung bleiben und war für w.u.k. ein gelungener und würdiger Saisonschluss! |
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Veranstaltungssponsoren:

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Unterstützt von:
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08.05.2010
Dodo Hug mit Band
Vier hochkarätige Musiker, das neue Programm „Kreis“, und los kann’s gehen….. Vom ersten Augenblick an zogen die eigenwillige Dodo (nicht umsonst heisst sie „la grande dame“der Musikszene) und ihre Band das Publikum in der Mehrzweckhalle durch ihre Präsenz und erstklassige Qualität der aufgeführten Stücke in ihren Bann. Virtuose Stimmen und erstklassiges Spiel an Akkordeon, Gitarre, Kontrabass und verschiedenen Perkussionsinstrumenten sorgten für wahren Hörgenuss!
Mit tiefsinnigen Texten über alles, was irgendwie mit dem Thema Kreis verknüpft werden kann, verband Dodo Hug geschickt die verschiedenen Musikstücke, welche inspiriert waren von Musik aus aller Welt. Sprachgewandt und mit theatralischen Gesten zeigte Dodo von Anfang an, wer da die Hauptperson auf der Bühne war. Hübsch und sympathisch kam sie rüber. Sie spielte, trällerte, wortwitzelte, sang , kokettierte, sinnierte, philosophierte und am Schluss jodelte sie sogar. Das Publikum, mindestens hundertfünfzig Leute, war begeistert und lobte die Aufführung, welche auch von der Thurgauer Zeitung eine sehr gute Kritik bekam, in den höchsten Tönen. Entsprechend gut lief dann der CD-Verkauf!
Natürlich haben so bekannte Künstler ihren Preis und es ist immer wieder ein Wagnis, sie nach Wängi zu holen. Und doch ist es halt ein tolles Erlebnis und wird von vielen sehr geschätzt.
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26.03.2010
Philipp Fankhauser „Love Man Riding“
Philipp Fankhauser in Wängi
Vor einigen Jahren war er schon einmal hier, damals aber noch nicht so berühmt wie heute. Schon damals hat er den übervollen Mehrzweckraum in einen Hexenkessel verwandelt und wir vom w.u.k. wussten: Dieser Mann ist nicht das letzte Mal in Wängi gewesen! Allerdings mussten wir uns sechs Jahre gedulden, bis wir den Blues-Fans unserer Region dieses Highlight bieten konnten. Erstens machte der Musiker eine lange Kunstpause und zweitens kostet er heute seinen stolzen Preis. Wir wollten aber das Risiko eingehen und holten ihn.
Unser Mut wurde belohnt! Fast vierhundert Bluesfreunde genossen, diesmal in der grossen Mehrzweckhalle, den weltbekannten Schweizer Musiker. Die vierköpfige Band spielte gleichzeitig gefühlvoll und kraftvoll, Balladen und Fetziges, Blues und Soul, eben einen Querschnitt durchs neue Album „Love Man Riding“. Die Stimmung war grossartig, die Leute klatschten oder tanzten mit. Obwohl der Sänger mit einer schweren Erkältung zu kämpfen hatte, liess er sich nichts anmerken und zog sein Programm souverän und ohne Pause durch.
Einige holten die Pause dann nach dem Konzert nach und blieben mit etwas Flüssigem in der Hand einfach noch im Foyer stehen: Um das Konzert ausklingen zu lassen oder sich mit Freunden übers Konzert und Gott und die Welt zu unterhalten. Obwohl es auch kritische Stimmen gab, welche fanden, der heutige Fankhauser sei rockiger (zu rockig) geworden und sie würden bluesige Stücke vorziehen, zeigte sich die überaus grosse Mehrheit sehr zufrieden. |
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05.02.2010
Bea von Malchus „Die Nibelungen“
Bea von Malchus – nur schon dieser Name . . . .
Unser Präsident schwärmte schon lange von den Theaterkünsten dieser aussergewöhnlichen Frau und wollte sie gerne wieder einmal fürs w.u.k.-Publikum engagieren. Viel Publikumsaufmarsch erwarteten wir am 5. Februar 2010 zwar nicht, da die deutsche Künstlerin in der Schweiz nicht sehr bekannt ist und der Anlass in die Sportferienzeit fiel, und doch fand sich ein interessierter Kreis von über vierzig Leuten vor der Bühne ein. Diese war nicht sehr spektakulär ausstaffiert, einzig eine Stoffbank in fader Farbe sollte bis zum Schluss des Auftritts das einzige Requisit sein. Sollte das etwa reichen für ein Abend füllendes Programm?
Doch dann kam sie . . . . . mit einem Goldköfferchen, setzte sich auf diese Bank neben ihren imaginären Mann, neben ihren imaginären Enkel und begann, diesem auf einer mehrere hundert Kilometer langen Bahnreise die Langeweile mit Geschichtenerzählen zu vertreiben.
Die mitreisenden Personen wurden schlagartig lebendig, genauso wie die Helden, holden Frauen und Abenteurer aus der Nibelungen-Geschichte. Lug und Trug, Hass, Anbetung, Eifersucht, Treue, einfach die ganze Palette menschlicher Irrungen und Wirrungen und Beziehungen: Die Frau auf der Sitzbank im Zugsabteil konnte die unterschiedlichsten Charaktere mit einfachsten Mitteln (nur Gestik, Mimik, Stimme) so unglaublich glaubhaft darstellen, dass die Gestalten urplötzlich zum Leben erweckt wurden.
Ein Abend, der in allen helle Begeisterung auslöste! |
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21.11.2009
Evelyne Binsack - In 2 Sekunden um die Welt
Wängi – Mit Muskelkraft von der Haustür bis ans Ende der Welt: Etwa so sah das Konzept für die «Expedition Antarctica» von Evelyne Binsack aus. Mit dem Fahrrad pedalte die gebürtige Nidwaldnerin nach vier Jahren Vorbereitungszeit am 1. September 2006 los, vom Berner Oberland bis nach Portugal. Dann flog die diplomierte Bergführerin und Heli-Pilotin, die 2001 als erste Schweizerin den höchsten Gipfel der Welt, den Mount Everest, erreichte, nach Salt Lake City, von wo sie bis zum südlichsten Punkt Argentiniens radelte, nach Punta Arenas. «Die unberührte Natur und die Freiheit, unterwegs zu sein, genoss ich sehr», sagte die 42-jährige Binsack vor 150 Zuhörern in der Dammbühlhalle; als Veranstalter fungierte die Vereinigung Wängi und Kultur. Nebst den schönsten Eindrücken erlebte sie aber auch starke Gegensätze, Armut und Verzicht. Zudem habe sie die sexuellen Belästigungen seit Mexiko nicht mehr gezählt, sagt sie heute gelassen. «Zur Abschreckung habe ich mir zwei Dolche an den Gürtel gehängt.» Am Ziel ihres Traums In Argentinien bereitete sich die erfahrene Bergsteigerin auf die letzte und strengste Etappe ihrer Expedition vor: den rund 1180 Kilometer langen Marsch zum Südpol. Das Material schleppte sie in einem Schlitten, der bis zu 115 Kilogramm wog. Mit einem Team, das in Punta Arenas zufällig entstand, zog sie schliesslich ins Nichts los. Rund 50 Tage zog sie ihren Schlitten durch das ewige Eis, täglich zehn bis zwölf Stunden lang, litt unter dem ständigen Gegenwind und der bissigen Kälte bis minus 40 Grad. Binsack litt an Ohnmachtsanfällen und Schwindel. «In solchen Situationen wächst man über sich hinaus», berichtete sie. Als die Abenteurerin die Forschungsstation auf dem 90. Breitengrad erreichte, sei die Freude riesengross gewesen, «ein lange gehegter Traum ging in Erfüllung». Der geografische Südpol liegt am südlichen Ende der Erdachse. «So konnte ich in zwei Sekunden alle Breitengrade umrunden», so Binsack. 28 000 Kilometer, 16 Länder, 484 Tage: Die Expedition, die unter anderem zum Ziel hatte, auf globale Probleme wie Armut, Umweltzerstörung und Klimaveränderung aufmerksam zu machen, brachte ihr die Erkenntnis, dass «es keine Abkürzungen zu einem grossen Ziel gibt und der Wille und der Glaube an sich selbst zu aussergewöhnlichen Leistungen befähigen». lLukas Lampart
www.binsack.ch |
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25.09.2009
Ferruccio Cainero „Caineriade“
Am letzten Freitag, den 25. September 2009 startete „wuk - Wängi und Kultur“ in die neue Spielzeit 2009/2010. Zu Gast war der Erzählkünstler, Kabarettist und Schauspieler Ferruccio Cainero.
Ausgehend von Erlebnissen und Eindrücken aus seinen Kindertagen in Umbrien schlug er den Bogen gekonnt zur Gegenwart, etwa von der alten Vespa mit Tretstarter zum modernen Roller mit Elektrostarter um ironisch ernüchtert festzustellen: Was für ein Fortschritt!! Auf wunderbare, höchst köstliche Art und mit italienischer Leichtigkeit gelang es ihm, die Absurditäten des Lebens aufzuzeigen und die rund 80 Gäste in seinen Bann zu ziehen um ihnen einen überaus amüsanten, ironischen jedoch gleichwohl tiefsinnigen Freitagabend zu bereiten.
www.ferrucciocainero.ch
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22.05.2009
Uta Köbernick mit „Sonnenscheinwelt“
(Lieder-Texte-Kabarett)
In unspektakulärem Outfit und ohne Requisiten (abgesehen von Geige, Gitarre und Klavier, welche ihren musikalischen Background verrieten) stand sie auf der Bühne. Sie brachte auch eine fundierte Schauspielausbildung mit und es gelang ihr vom ersten Augenblick an, die Bühnenfläche mit ihrer Person zu füllen. Nicht aufdringlich, aber voll präsent zog sie uns Zuschauer in ihren Bann.
Sie sang und sprach von Entwicklungen, von der Liebe, dem ewigen Hin und Her zwischen Mann und Frau, Irrungen und Wirrungen im Leben: Oft mit Überraschungseffekt oder einem unerwarteten Ende. Intelligenter Wortwitz und teilweise Doppeldeutigkeit („Manchmal bleibe ich einfach lieber im Schatten und rette meine Haut!“) liessen die zweimal 50 Minuten spannend und viel zu schnell vergehen. Das Echo der über 50 Zuschauer war durchwegs begeistert.
Kein Wunder, hatte sie kürzlich die höchste deutsche Auszeichnung für ihr Kleinkunst-Programm bekommen!
www.utakoebernick.ch
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09.04.2009
Peach Webers „Peachfideel“
Wie viele Menschen würden am Donnerstag vor Karfreitag den Weg in die Mehrzweckhalle zum neuen Kinder- und Erwachsenenprogramm, organisiert in Zusammenarbeit mit dem Elternverein Wängi, finden? 200? 300?
Nein, die Zuschauermenge übertraf alle Erwartungen! Über 600 kleine und grosse Leute strömten an diesem strahlenden Frühlingstag in die grosse Halle und bescherten uns eine logistische Herausforderung: Geschickte Bestuhlung der Halle, genügend Stationen, um in der Pause, aber auch vor und nach dem Auftritt keine langen Warteschlangen für die Hungrigen und Durstigen zu provozieren, genügend Vorrat an Getränk und Kuchen…
An alles musste gedacht werden, dann aber konnte gelacht werden!
Wahrscheinlich wusste ziemlich jeder, was ihn erwartete: Witze und lustige Lieder, wer kennt Peach Weber nicht! Alles eher leicht verständlich, nur nicht zu tiefsinnig. Teilweise knapp an der Gürtellinie, aber nie darunter. Vieles nachvollziehbar, wie das Kokettieren mit menschlichen Schwächen oder dem eigenen Übergewicht. Die Zuschauer kamen in den Genuss eines heiteren, lustigen Abends, konnten herzhaft lachen und sich amüsieren. Das war Entspannung pur nach arbeitsreichen Wochen und ein schöner Auftakt zu den folgenden Ostertagen!
www.peachweber.ch
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20.02.2009
Dona Generosa - Würzige Geschichten aus dem Alltag in der Bibliothek Wängi
Pfiffig und gewitzt stand sie da am 20. Februar 2009 in der Bibliothek, diese kleine dunkelhaarige Frau mit viel Charme und Ausstrahlung.
Nicht Dona Generosa, nein, Katja Alves, eine gebürtige Portugiesin und Gute-Morgen-Geschichtenschreiberin für Radio DRS 1.
Sie scherzte und lachte und verbreitete gute Laune.
Unterdessen installierte Daniel Müller, ihr ad-hoc- Illustrator, seine riesige weisse Blättertafel.
Herr Frey, der Herausgeber vom Huber-Verlag, hatte es sich nicht nehmen lassen, am Anlass persönlich teilzunehmen.
Nach einer humorvollen und originellen Einführung und starker Betonung, wie wichtig doch Sponsoren seien, liess er Katja Alves endlich beginnen. Der Bibliotheksraum war sehr gut gefüllt, und noch mehr Leute hätten sicherlich die Atmosphäre geschmälert. So war es genau richtig mit der Anzahl, und durch die Treppenstufen im hinteren Teil hatten die Zuschauer gute Sicht auf Daniel Müller, der wie von Zauberhand geleitet Strich um Strich auf die unberührte weisse Fläche setzte.
Was wird es geben? Aha! Wau, das ist aber super gelungen! Alle waren beeindruckt.
Wenige Striche, aber das Wesentliche getroffen. Die kleine, pummelige Portugiesin Dona Generosa wurde liebenswert dargestellt und niemand konnte ihr ernsthaft böse sein, auch wenn sie ihre Bauernschläue oft genug für kleinere „Linkereien“ einsetzte. Sie war eben Dona Generosa, über deren alltägliche „Katastrophen“ und die portugiesische Alltagskultur uns Katja Alves in relativ einfacher, aber gezielter Sprache berichtete.
Kein Wort zu viel, keines zu wenig – ein Genuss zum Zuhören!
Und eben, nicht nur die Ohren wurden bedient, sondern das Ganze wurde absolut genial simultan zum Gehörten visuell durch Daniel Müller dargestellt. Am Schluss verschenkte er die Cartoons. Ein Wermutstropfen bleibt allerdings: Leider dauerte die ganze Lesung nur etwa eine Stunde.
Viele blieben aber noch gut gelaunt zu Knabberzeug und einem guten Glas Portwein!
www.donagenerosa.ch
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28.11.2008
Lonely Rider
Nach 25 Berufsjahren nimmt sich Edi Aschwanden ein
Time-Out und reitet
mit seinem Pferd SHEN einen Sommer
lang durch den Norden von Neuseeland.
Wie immer bei Dia- und Multivisionsshows war der Anlass
sehr gut besucht. Dieser Abend zog sowohl Pferde- als auch
Neuseelandfans (oder beides kombiniert!) ins Vereinshaus.
Edi Aschwandens Abenteuer, einen Sommer lang nur mit
seinem Pferd durch den Norden von Neuseeland zu reisen,
versprach Spannung. Neben eindrücklichen Aufnahmen noch
unversehrter Natur brachte Edi Aschwanden immer wieder auch
Bilder und Anekdoten von Begegnungen mit Farmern,
Gelegenheitsbekanntschaften und mit Eingeborenen, den
Maoris.
Er konnte uns auf einfühlsame, spannende und humorvolle Art
und Weise näherbringen, wie eindrücklich und wundervoll, wie
strapaziös und teilweise gefährlich sich aber auch diese ganze
Reise gestaltete.
Er weckte in einigen Besuchern Erinnerungen an das Land mit
so viel Natur und in anderen die Lust, diesen Flecken Erde am
anderen Ende der Welt selber einmal zu bereisen.
Diese Dia-
Show, unterlegt mit passender Musik, war für alle ein Genuss.
Ein gelungener Abend!
www.lonelyrider.ch |
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25.10.2008
„ROUGH“ in Wängi
Die Appenzeller Rockband legte von Anbeginn voll los und
riss das begeisterte Publikum von den Sitzen.
Ganz klar ein Geheim-Tip für alle Fans des harten, schnörkellosen Ur-Rock.
www.rough-music.ch
Eine Besucherin meinte: „S’isch total de Hit gsii!! - Fätzig! Fägig!“ Rockmusik pur und leidenschaftlich. Ins Vereinshaus hätten noch etwas mehr Leute hineingepasst (zu geheimer Geheim-Tip?), trotzdem war von Anfang an eine Bombenstimmung, und die Besucher liessen sich mitreissen vom Sound auf hohem Niveau. Erstaunlich, wie ein Gitarrist, ein Bassist und ein Schlagzeuger abrocken können, dass es die Leute von den Stühlen reisst. Neben eigenen Songs spielten die drei Musiker auch Altbekanntes wie „Black night“, „Radar Love“ und natürlich „Smoke on the water“.
Diese Appenzeller - Band ist ein absolutes „must hear“ für alle Rock - Puristen.
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07.09.2008
Adolf Dietrich, Thurgauer Maler
(Diavortrag von H.-U. Wepfer)
In einem hoch spannenden Dia-Vortrag erzählte uns Hans-Ulrich Wepfer mit schönen Bildern über das Leben des berühmten Thurgauer Malers Adolf Dietrich, den er als Bub in Berlingen noch persönlich kannte, und über die Entwicklung seiner umfangreichen Malerei im Kontext zu Berlingens Landschaft und Gesellschaft. |
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21.06.2008
Wängi mit "The Dusa Orchestra"
Open-Air Konzert im Weierhaus
Band:
Goran Kovacevic - Akkordeon
Preisträger mehrerer internationaler Wettbewerbe.
Seit 1999 Professor für Akkordeon am Landeskonservatorium Feldkirch (A)
Peter Lenzin - Saxophon
Studierte Klassik und Jazz in Wien.
Lehrtätigkeit an der Jugendmusikschule St.Gallen
und Oberrheintal.
Patrick Kessler - Kontrabass
Lebt und arbeitet im Appenzell.
2004 erhielt er den Förderpreis der Aussrrhodischen Kulturstiftung
für sein Projekt Flora.
Enrico Lenzin - Schlagzeug
Studierte am American Institute of Music in Wien.
Lehrtätigkeit an der Musikschule Appenzell.
Thurgauer Zeitung - Presselink
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